{"id":34,"date":"2013-12-23T01:24:20","date_gmt":"2013-12-22T23:24:20","guid":{"rendered":"http:\/\/wolftobias.eu\/wordpress\/?p=34"},"modified":"2021-12-18T20:26:43","modified_gmt":"2021-12-18T18:26:43","slug":"leseprobe-drei","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wolftobias.com\/?p=34","title":{"rendered":"\u201eDas Verm\u00e4chtnis der Schunckes\u201c &#8211; Die Geschichte der gr\u00f6\u00dften Hornistendynastie Europas, S\u00e4chsische Zeitung, Seite 3, 23.12.2013"},"content":{"rendered":"<p>S\u00e4chsische Zeitung, Seite 3, 23.12.2013<\/p>\n<h1>Das Verm\u00e4chtnis der Schunckes<\/h1>\n<h4>Sie waren eine gro\u00dfe Dresdner Musikerfamilie. Sie gaben dem Weltstar Sergej Rachmaninow ein Obdach. Und doch verloren sie fast alles. Was blieb, liquidiert nun der letzte Erbe. Von Baden-Baden aus.<\/h4>\n<p>Von Tobias Wolf (Text und Fotos)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wolftobias.eu\/?attachment_id=132\" rel=\"attachment wp-att-132\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-132\" alt=\"Das Verm\u00e4chtnis der Schunckes\" src=\"http:\/\/wolftobias.eu\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/01-Das-Verm\u00e4chtnis-der-Schunckes-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/wolftobias.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/01-Das-Verm\u00e4chtnis-der-Schunckes-150x150.jpg 150w, http:\/\/wolftobias.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/01-Das-Verm\u00e4chtnis-der-Schunckes-160x160.jpg 160w, http:\/\/wolftobias.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/01-Das-Verm\u00e4chtnis-der-Schunckes-240x240.jpg 240w, http:\/\/wolftobias.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/01-Das-Verm\u00e4chtnis-der-Schunckes-60x60.jpg 60w, http:\/\/wolftobias.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/01-Das-Verm\u00e4chtnis-der-Schunckes-184x184.jpg 184w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Die herbstlich kahlen B\u00e4ume wiegen sich im Wind, in dem weitl\u00e4ufigen Garten dahinter versteckt sich die Villa. Erker, Fachwerk, eine Sonnenterrasse. Zu sehen ist das auf einem vergilbten Schwarz-Wei\u00df-Foto, das Michael Schuncke immer wieder in die H\u00e4nde nimmt. Ein Bild, das Erinnerungen weckt. Es zeigt den &#8222;Fliederhof&#8220; in Dresden-Blasewitz, ein Haus, das seine Geschichten nicht mehr erz\u00e4hlen kann, weil es durch einen Brand zerst\u00f6rt wurde. Und doch hat die Geschichte dieser Villa den 84-J\u00e4hrigen nie losgelassen.<\/p>\n<p>Michael Schuncke k\u00f6nnte mit seiner dunklen Jeans und seinem Outdoor-Hemd glatt noch als Mittsechziger durchgehen. Er sitzt in einem Sessel in seiner Wohnung in Baden-Baden, die Augen sind voller Neugier, seine H\u00e4nde ruhen im Scho\u00df. Schuncke erz\u00e4hlt von seiner Kindheit, die er in Dresden und in Baden-Baden verbrachte, nachdem sich die Eltern Anfang der 1930er-Jahre getrennt hatten. Er erz\u00e4hlt von Ausfl\u00fcgen ans Elbufer mit dem Vater, der eine Filzfabrik in Dittersdorf bei Chemnitz leitete und nur selten daheim war. Von duftendem Kuchen im Caf\u00e9 &#8222;Toskana&#8220; am Blauen Wunder, wo er bis heute mit Vorliebe einkauft, wenn er die Heimat besucht.<\/p>\n<p>Sie waren eine gro\u00dfe Familie im &#8222;Fliederhof&#8220;, mitsamt Tante und Onkel. Michael Schunckes Gro\u00dfeltern hatten das Haus 1918 gekauft. Anfang der 1920er-Jahre wird es zum Treff der Dresdner K\u00fcnstlerszene. Maler, Schriftsteller, Bildhauer kommen und gehen. Nur einer bleibt: der russische Komponist Sergej Rachmaninow. In seiner Heimat verfolgt, lebt erst in der Schweiz, ab 1906 regelm\u00e4\u00dfig in Dresden. Er ist ein Gentleman mit einem Hang zur Schwermut. &#8222;Um Winterkonzerte vorzubereiten, zog Rachmaninow zu uns ins Erdgeschoss&#8220;, sagt Schuncke.<\/p>\n<p>Dessen Mutter beschreibt in ihren Aufzeichnungen, wie sie Rachmaninows Spiel auf dem Familienfl\u00fcgel lauschte: Nie die gleichen Passagen wiederholend, durchsetzt mit stillem Z\u00f6gern, klingend nach der Sehnsucht eines Menschen, der seiner Heimat beraubt wurde. 1935 ist er zum letzten Mal im &#8222;Fliederhof&#8220; und verk\u00fcndet, dass er in die USA auswandert. &#8222;Es ging ihm gesundheitlich so schlecht, dass meine Familie eine Kur empfahl.&#8220; Rachmaninow verbringt deshalb einige Zeit in &#8222;Lahmanns Sanatorium&#8220; im wohlhabenden Viertel Dresden-Wei\u00dfer Hirsch, danach f\u00e4hrt er zur Kur nach Baden-Baden, l\u00e4sst sich dort auch psychologisch betreuen.<\/p>\n<p>Die Beziehung der Schunckes zum russischen Weltstar von einst f\u00fcgt sich nahtlos ein in die Geschichte einer zwei Jahrhunderte alten Musikerdynastie. Bereits in sechster Generation bewahrt Michael Schuncke das Erbe von 25 Hornisten aus einer der gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen Musikerfamilien. Ihre Urspr\u00fcnge hat sie im kurs\u00e4chsischen Merseburg, wo der B\u00e4ckermeister Johann Gottfried Schuncke Mitte des 18. Jahrhunderts eine ungew\u00f6hnliche Form der Werbung etablierte: Der B\u00e4cker war ein talentierter Waldhornbl\u00e4ser, auch seine S\u00f6hne lernten, das Instrument zu spielen. War er mit dem Backen fertig, schickte er sie auf die Stra\u00dfe und lie\u00df sie blasen. &#8222;Als Signal f\u00fcr frische Br\u00f6tchen&#8220;, sagt Michael Schuncke. Seinen s\u00e4chsischen Dialekt hat er immer noch.<\/p>\n<p>Nach Rachmaninow sind die Hornisten das zweite gro\u00dfe Thema seines Lebens. Der badische Dresdner springt durch die Jahrhunderte, erz\u00e4hlt von Hofmusikern, deren Freunde Robert Schumann, Carl Maria von Weber oder Franz Liszt waren. In ganz Europa verteilten sich die Schunckes, bis an die H\u00f6fe in Schweden, England und Frankreich. Seit seiner Jugend konserviert und vervollst\u00e4ndigt Schuncke, was vom Archiv der Hornistendynastie geblieben ist: Notenbl\u00e4tter, Briefe, Kirchenbuchausz\u00fcge, Bilder und ein Waldhorn von 1835. &#8222;H\u00f6chstens zehn Prozent der urspr\u00fcnglichen Sammlung konnte ich retten.&#8220;<\/p>\n<p>Anfang Februar 1945 fl\u00fcchtet er mit seiner Mutter als 15-J\u00e4hriger aus Dresden. Er verl\u00e4sst den &#8222;Fliederhof&#8220;, sieht ein letztes Mal die mit Seide bespannten Zimmerw\u00e4nde, die Stuckdecken und geschnitzten Wandvert\u00e4felungen. In Gedanken ist Schuncke immer noch in der Lage, alle Wege abzulaufen, auf die ihn vor allem die Gro\u00dfmutter geschickt hatte &#8211; als Boten \u00fcber die Stra\u00dfe oder durch den Waldpark, um die Nachbarn zu Konzert- und Bridgeabenden einzuladen. Die Flucht aus Dresden f\u00fchrt zun\u00e4chst ins schw\u00e4bische Crailsheim, wo eine Gro\u00dftante das Familienarchiv h\u00fctet. Dann geht es nach Baden-Baden. Eine Vorahnung l\u00e4sst den Jungen einen Teil des Archivs in den Koffer packen. Kurz darauf zerst\u00f6rt ein Bombenangriff auf Crailsheim fast alles. Es ist nicht der einzige Schlag. Als der Krieg zu Ende geht, f\u00e4llt Schunckes gro\u00dfer Bruder, den Onkel aus dem &#8222;Fliederhof&#8220; t\u00f6ten betrunkene Rotarmisten auf der Stra\u00dfe, in Baden-Baden beschlagnahmen franz\u00f6sische Milit\u00e4rs das Haus der Mutter. Die kleiner gewordene Familie richtet sich dennoch im S\u00fcdwesten ein, Gro\u00dfmutter und Tante hingegen bleiben in Dresden.<\/p>\n<p>Michael Schuncke f\u00fchrt das Familienerbe fort und studiert Musik. Die Mutter verkauft daf\u00fcr ihren Schmuck, aber das reicht noch nicht. Er bricht das Studium ab und beginnt bei einer Werbefirma. Ein Lehrauftrag an einer Fachschule bringt ihm einen unerwarteten Kontakt in die Heimat, die inzwischen hinter dem Eisernen Vorhang liegt. Auf einer Messe im Westen stellt der DDR-Betrieb Nagema aus, der ein B\u00fcro im Souterrain des Dresdner &#8222;Fliederhofs&#8220; bezogen hat und die Miete der Tante zahlt. &#8222;Die Nagema-Mitarbeiter kannten sie und schw\u00e4rmten vom Haus&#8220;, sagt Schuncke. Einen Gegenbesuch in der DDR lehnt er ab, weilt er nicht in ein Land will, das die v\u00e4terliche Textilfabrik enteignet hatte.<\/p>\n<p>Weitere Bewohner des &#8222;Fliederhofs&#8220; zu dieser Zeit sind zudem die S\u00e4ngerin Senta Kutzschbach sowie ein Arzt. Die Ostpolitik der Bundesregierung bringt Anfang der 1970er-Jahre Probleme f\u00fcr Westdeutsche, die Grundbesitz in der DDR haben: Schuncke soll binnen eines Monats 24 000 D-Mark f\u00fcr einen Anbau in der Wohnung des Arztes zahlen. Dabei \u00fcberweist der nur sporadisch die Miete von 200 DDR-Mark an die Tante, die bereits Geldprobleme hat. Schuncke weigert sich, der Arzt zahlt nun gar nichts mehr.<\/p>\n<p>Schuncke will die Tante zu sich holen und die Villa aufgeben. Nur Kindheitserinnerungen sollen mit: ein paar Bilder, ein alter Schreibtisch, etwas Mei\u00dfner Porzellan. Selbst dies wird zum Problem. Aber die Tante hat Kontakte. Sie l\u00e4dt den Direktor der Dresdner Musikhochschule, Karl Laux, zu Kaffee und Kuchen ein und auch den Chef der Staatlichen Kunstsammlungen, Max von Seydewitz. Als Gutachter entscheidet er, was aus der DDR raus darf. Er stellt fest: Die gew\u00fcnschten St\u00fccke seien &#8222;wertlos f\u00fcr den Besitz des Volkes&#8220;, die Malerei sei drittklassig, das Porzellan unbedeutend. Verpackt in Holzkisten landet alles auf einem G\u00fcterwaggon. Als der in Baden-Baden eintrifft, sind die Kisten durchl\u00f6chert, ein Gem\u00e4lde ist besch\u00e4digt. Offenbar wollten die DDR-Grenzer mit Bajonetten sicherstellen, dass sich kein Republikfl\u00fcchtling versteckt hatte.<\/p>\n<p>In Dresden gibt es nun nur noch einen Vertrauten: den damals 70-j\u00e4hrigen Hausverwalter Alfred Gr\u00f6\u00dfel. Die Villa soll als Geschenk an die Musikhochschule gehen, auch um an Rachmaninow zu erinnern. Doch Direktor Laux muss eingestehen, dass man sich nichts von Kapitalisten schenken lassen d\u00fcrfe. Auch ein Denkmal f\u00fcr den als Klassenfeind geltenden Rachmaninow ist undenkbar. Nach der Abfuhr verkauft Schuncke. Der Arzt, der keine Miete zahlt, erwirbt die Villa 1974 f\u00fcr 26 000 DDR-Mark.<\/p>\n<p>H\u00e4tte er nicht besser abwarten sollen, um das Haus f\u00fcr die Familie zu erhalten? Schuncke sch\u00fcttelt den Kopf: &#8222;Das w\u00e4re finanziell nicht drin gewesen, weil ich Mutter, Tante und meine Kinder durchbringen musste&#8220;, sagt er. &#8222;Au\u00dferdem glaubte keiner von uns, dass die Grenze je wieder aufgehen k\u00f6nnte.&#8220;<\/p>\n<p>Schuncke hat alle Briefe aufbewahrt, die Hausverwalter Gr\u00f6\u00dfel von Dresden aus in den Westen sandte. Darin ist auch die Trag\u00f6die beschrieben, die ihn bis heute besch\u00e4ftigt. Im Juni 1979 l\u00e4sst sich der neue Villenbesitzer scheiden. Kurz darauf weckt eine Explosion die S\u00e4ngerin Senta Kutzschbach, die im ersten Stock lebt. Flammen schlagen aus dem Erdgeschoss. \u00dcber eine Wendeltreppe fl\u00fcchtet sie in den Garten. Sp\u00e4ter stellt sich heraus, dass die frisch geschiedene Arztgattin die R\u00e4ume mit Benzin bespr\u00fcht, auf den Mann und die drei Kinder benzingetr\u00e4nkte Decken gelegt hatte und alles anz\u00fcndete. &#8222;Eine Wahnsinnstat&#8220;, schreibt Hausverwalter Gr\u00f6\u00dfel ersch\u00fcttert. Der Polizei zufolge habe die Frau unter Depressionen gelitten, hei\u00dft es in dem Brief weiter. Sie, ihr Ex-Mann und der j\u00fcngste Sohn kamen in den Flammen um, ein weiterer Sohn und die Tochter \u00fcberlebten schwer verletzt. Mit dem Sohn hat Michael Schuncke einige Male telefoniert. &#8222;Ich habe ihm keine Vorw\u00fcrfe gemacht&#8220;, sagt er. &#8222;Die Kinder k\u00f6nnen ja nichts daf\u00fcr.&#8220;<\/p>\n<p>Kurz nach dem Mauerfall kehrt Schuncke erstmals seit 45 Jahren nach Dresden zur\u00fcck. Im Januar 1990 f\u00e4hrt er zun\u00e4chst ins Viertel Wei\u00dfer Hirsch und geht dann doch zu der Wiese, auf der der geliebte &#8222;Fliederhof&#8220; stand. Das Grundst\u00fcck hatte inzwischen mehrmals den Besitzer gewechselt: in den 1980er-Jahren von den Erben des Arztes zum katholischen Bistum Dresden-Mei\u00dfen, das dort bauen wollte, es in der DDR aber nicht konnte; vom Bistum an einen Besitzer, der es nach der Wende wiederum an eine Schweizer Firma mit Sitz in M\u00fcnchen verkaufte.<\/p>\n<p>Wie viele Besitzerwechsel es danach noch gab, wei\u00df Schuncke nicht. Heute stehen dort zwei Wohnh\u00e4user, die nichts mit der einstigen Pracht zu tun haben. Nur eine Gedenktafel an der Grundst\u00fccksmauer zur Goetheallee erinnert seit ein paar Jahren an die zerst\u00f6rte Villa, die einem Menschen bis heute alles bedeutet. Michael Schuncke war da, als sie enth\u00fcllt wurde: an seinem 80. Geburtstag, den er mit Torten aus dem Caf\u00e9 &#8222;Toskana&#8220; am Blauen Wunder bei Freunden feierte.<\/p>\n<p>In seiner Familie wird Michael Schuncke wohl der Letzte sein, dem Dresden und das Erbe der musikalischen Ahnen so wichtig sind. &#8222;Ich bin auch der letzte Namenstr\u00e4ger und damit der Liquidator einer gro\u00dfen Familie.&#8220; Kinder und Enkel hei\u00dfen durch Heirat anders. Auch wenn die Hornistendynastie damit aus den offiziellen Registern verschwinden wird: Das musikalische Erbe ist gesichert.<\/p>\n<p>Eine Stiftung, die Michael Schunckes Namen tr\u00e4gt, verleiht seit 2008 den einzigen Preis der Welt, den nur Hornisten erhalten. Das Familienarchiv wird nach Schunckes Tod von der Landesbibliothek Stuttgart weitergef\u00fchrt. Dort war er vor ein paar Jahren auf den wohl gr\u00f6\u00dften Schatz seines Lebens gesto\u00dfen.<\/p>\n<p>In einem kleinen Antiquariat fand er eine Notensammlung aus dem 19. Jahrhundert. Die Handschrift erinnerte ihn an Hermann Schuncke. Bis dahin waren nur zwei in Dresden geschriebene Streichquartette des Vorfahren bekannt, der als k\u00f6niglich-preu\u00dfischer Waldhornist wirkte, bevor er an den s\u00e4chsischen Hof kam. &#8222;Es ist wohl die einzige Sinfonie meines Urgro\u00dfonkels&#8220;, sagt er. Und ein Werk, das Fachleute begeistert. Die Philharmonie Baden-Baden hat es uraufgef\u00fchrt und eine CD eingespielt, die jetzt erschienen ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Verwalter des Familienarchivs z\u00e4hlt sie zu den sch\u00f6nsten Ergebnissen seiner jahrzehntelangen Forschung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>CD Orchestral Music oft the Schuncke Family \u2013 Werke von Hugo Schuncke,<br \/>\nJohann Christoph Schuncke und Hermann Schuncke.<br \/>\nPhilharmonie Baden-Baden.<br \/>\nGenuin-Classics. Nr. GEN 13820. Preis: 18,90 \u20ac.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>S\u00e4chsische Zeitung, Seite 3, 23.12.2013 Das Verm\u00e4chtnis der Schunckes Sie waren eine gro\u00dfe Dresdner Musikerfamilie. Sie gaben dem Weltstar Sergej Rachmaninow ein Obdach. Und doch verloren sie fast alles. Was blieb, liquidiert nun der letzte Erbe. Von Baden-Baden aus. 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