{"id":583,"date":"2016-01-02T17:13:59","date_gmt":"2016-01-02T15:13:59","guid":{"rendered":"http:\/\/wolftobias.com\/?p=583"},"modified":"2021-12-18T20:19:23","modified_gmt":"2021-12-18T18:19:23","slug":"tal-der-ahnungslosen-wirkt-nach-saechsische-zeitung-lokales-02-01-2016","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wolftobias.com\/?p=583","title":{"rendered":"&#8222;Tal der Ahnungslosen wirkt nach&#8220; &#8211; Interview Frank Richter: Warum Pegida in Sachsen funktioniert, S\u00e4chsische Zeitung, Lokales, 02.01.2016"},"content":{"rendered":"<p>S\u00e4chsische Zeitung, Lokales, 02.01.2016<\/p>\n<h1>&#8222;Tal der Ahnungslosen wirkt nach&#8220;<\/h1>\n<h4>Pegida funktioniert vor allem in Dresden. Der Direktor der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung, Frank Richter, sieht daf\u00fcr mehrere Gr\u00fcnde.<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/wolftobias.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2016-01-02-InterviewFrankRichter.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-584\" src=\"http:\/\/wolftobias.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2016-01-02-InterviewFrankRichter-150x150.jpg\" alt=\"2016-01-02-InterviewFrankRichter\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/wolftobias.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2016-01-02-InterviewFrankRichter-150x150.jpg 150w, http:\/\/wolftobias.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2016-01-02-InterviewFrankRichter-160x160.jpg 160w, http:\/\/wolftobias.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2016-01-02-InterviewFrankRichter-240x240.jpg 240w, http:\/\/wolftobias.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2016-01-02-InterviewFrankRichter-60x60.jpg 60w, http:\/\/wolftobias.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/2016-01-02-InterviewFrankRichter-184x184.jpg 184w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Frank Richter wurde kritisiert f\u00fcr eine Pegida-Pressekonferenz, veranstaltet B\u00fcrgerveranstaltungen zum Thema Fl\u00fcchtlinge und muss einiges aushalten. Die Asylfeinde von Pegida beobachtet er von Beginn an. Im SZ-Interview analysiert er das Ph\u00e4nomen.<\/p>\n<h5>Herr Richter, seit \u00fcber einem Jahr spaziert die asylfeindliche Pegida-Bewegung montags durch Dresden? Was ist das eigentlich?<\/h5>\n<p>Pegida ist eine rechtspopulistische Emp\u00f6rungsbewegung, die fremdenfeindliche und islam-kritische Ressentiments mobilisiert und Vorbehalte gegen\u00fcber den politischen und medialen Eliten vortr\u00e4gt. So formulieren es Professor Vorl\u00e4nder und seine Kollegen. Ich schlie\u00dfe mich an. Im vergangenen Jahr hat sich freilich viel ver\u00e4ndert.<\/p>\n<h5>Was hat sich genau ver\u00e4ndert?<\/h5>\n<p>Ich unterscheide drei Phasen: die Politisierungs-, die Differenzierungs- und die Stabilisierungsphase. Im Sp\u00e4therbst 2014 politisierten sich Menschen in einer Weise, wie ich das 25 Jahre lang nicht erlebt habe. Sie trugen ihren Unmut auf die Stra\u00dfe und artikulierten zahlreiche politische Probleme. Die Abspaltung der Gruppe um Kathrin Oertel, der Austritt von Rene Jahn sowie die Hitlerpose von Lutz Bachmann f\u00fchrten zu einer Differenzierung. Die Zahl der Demonstranten sank von \u00fcber 20 000 auf 1 500. Manche Beobachter rechneten mit dem Ende von Pegida. Mit dem Anwachsen der Fl\u00fcchtlingszahlen stieg die Anzahl der Demonstranten erneut. Die Ansprachen wurden immer radikaler.<\/p>\n<h5>Woran machen Sie denn eine Radikalisierung fest?<\/h5>\n<p>Lange Zeit unterschied man bei Pegida zwischen Islam und Islamismus. Jetzt diffamieren Redner pauschal eine ganze Weltreligion. Lange Zeit unterschied man zwischen &#8222;Kriegs- und Wirtschaftsfl\u00fcchtlingen&#8220;. Jetzt werden Fl\u00fcchtlinge pauschal als &#8222;Invasoren&#8220; bezeichnet. Lange Zeit betonten die Redner den Wert der Gewaltlosigkeit. Jetzt spricht Tatjana Festerling goutierend von &#8222;Methoden, die der weichgesp\u00fclte, moralisierte Mainstream f\u00fcr nicht anst\u00e4ndig h\u00e4lt&#8220;. Viele \u00c4u\u00dferungen bei Facebook sind hemmungslos, hasserf\u00fcllt, menschenverachtend und stacheln zur Gewalt an.<\/p>\n<h5>Sind das denn alles Radikale, die da montags auf die Stra\u00dfe gehen?<\/h5>\n<p>Nein. Einige \u00e4u\u00dfern sich fremden- und islamfeindlich. Sie tun nichts gegen den Eindruck, rechtsextremistisch zu denken und ohne Distanz zum Nationalsozialismus zu sein. Sie finden gut, was durch den Lautsprecher t\u00f6nt, applaudieren und geh\u00f6ren zur Fangruppe der Organisatoren. Andere gehen mit, obwohl sie den Vorwurf, fremden- oder islamfeindlich zu sein, von sich weisen. Sie haben ein Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl entwickelt, das durch die pauschalen Beschimpfungen unter anderem durch Politiker gest\u00e4rkt wurde. Sie meinen, ihren Protest gegen politische Entwicklungen, die sie f\u00fcr falsch halten, nur bei Pegida zum Ausdruck bringen zu k\u00f6nnen. Letztere k\u00f6nnen und sollten in den demokratischen Diskurs einbezogen werden. Da hat sich meine Einsch\u00e4tzung nicht ver\u00e4ndert.<\/p>\n<h5>Wir haben \u00fcber Differenzierung gesprochen. Was ist die Summe der Teile?<\/h5>\n<p>Die Summe ist die besagte Emp\u00f6rungsbewegung, die sich montags in einer ritualisierten Form versammelt. Das Erscheinungsbild von Pegida macht Angst und weckt Erinnerungen an die Zeit der deutschen Geschichte, in der aus Mitl\u00e4ufern Nazis wurden.<\/p>\n<h5>Also gibt es doch ein Gefahrenpotenzial? Worum geht es denn wirklich?<\/h5>\n<p>Hans-Joachim Maaz r\u00e4t zu einer sozialpsychologischen Betrachtung. Er sagt sinngem\u00e4\u00df: Wenn die Lautst\u00e4rke des Protestes im Hinblick auf das Problem \u00fcbertrieben erscheint, dann sollte man davon ausgehen, dass etwas anderes dahintersteckt. Es hat sich etwas angestaut, was nicht \u00f6ffentlich wurde. Ich glaube, dass viele Menschen Trauer in sich tragen. Ihre Welt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so sehr ver\u00e4ndert, dass sie Verwurzelung und Heimat verloren haben, obwohl sie noch am selben Ort wohnen. Nun nimmt eine neue Ver\u00e4nderung Fahrt auf. Wo ist noch Sicherheit? Wo bleibt das Vertraute, wo die Wertsch\u00e4tzung der eigenen Lebensleistung? Aus unterdr\u00fcckter Trauer wird Angst. Aus unausgesprochenen \u00c4ngsten und dem Gef\u00fchl der Ohnmacht wird Wut. Vom sogenannten Wutb\u00fcrger sprach man meines Wissens erstmals im Zusammenhang der Proteste gegen Stuttgart 21.<\/p>\n<h5>Heimat ist ein wichtiges Stichwort. Wo geht denn die Heimat verloren?<\/h5>\n<p>Im l\u00e4ndlichen Raum eindeutig mehr als in Dresden und Leipzig. F\u00fcr \u00e4ltere Menschen mehr als f\u00fcr j\u00fcngere. F\u00fcr Menschen, die in der DDR sozialisiert sind und schon einmal eine tiefgreifende politische Ver\u00e4nderung erlebt haben, mehr als f\u00fcr solche, die aus dem Westen hierherkamen. Die Zur\u00fcckgebliebenen f\u00fchlen sich oft wie die Zur\u00fcckgelassenen.<\/p>\n<h5>Wird das eigene Problem nicht nur auf die Fl\u00fcchtlinge projiziert? War das nicht schon vorher da?<\/h5>\n<p>Ein Beispiel: Viele junge Frauen verhalten sich schon seit Langem mobiler, flexibler, den schulischen und universit\u00e4ren Anforderungen besser gewachsen als junge M\u00e4nner. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen diese in den jungen, zumeist m\u00e4nnlichen Fl\u00fcchtlingen nun auch eine Konkurrenz erkennen. Sie projizieren auf diese ein Problem, das sie m\u00f6glicherweise schon vorher hatten. Dennoch bleibt es eine vern\u00fcnftige Frage: Welche Probleme entstehen, wenn die Gesellschaft lange Zeit von einem M\u00e4nner\u00fcberschuss gepr\u00e4gt wird?<\/p>\n<h4>Ist Pegida also l\u00e4ndlich, m\u00e4nnlich, weniger beweglich oder gebildet?<\/h4>\n<p>Meine Aussagen beziehen sich nicht nur auf die Demonstranten, sondern auch auf die Teilnehmer an B\u00fcrgerversammlungen und auf die Menschen, die sich schriftlich an mich gewendet haben. Da gibt es mehr \u00e4ltere als j\u00fcngere, mehr mit Wohnsitz im l\u00e4ndlichen Raum als in den urbanen Zentren, mehr M\u00e4nner als Frauen, mehr Menschen mit technisch-praktischer als solche mit sozial-kultureller Intelligenz. Viele meinen, die Politik funktioniere wie eine Werkstatt. &#8222;Wenn der Motor stottert, muss das kaputte Teil ausgewechselt werden.&#8220; Das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die repr\u00e4sentative Demokratie ist schwach. Viele f\u00fchlen sich &#8222;von oben herab behandelt&#8220;. Manche halten die Abgeordneten f\u00fcr ihre Angestellten, die ausschlie\u00dflich ihre Interessen zu vertreten h\u00e4tten. Dass Abgeordnete ihrem Gewissen folgen und das Allgemeinwohl anstreben sollen, das den Interessen einzelner W\u00e4hlergruppen im konkreten Fall zuwider laufen kann, ist vielen unbekannt.<\/p>\n<h5>Woher kommt dieses Denken? Hat das auch mit der DDR oder der Zeit des \u00dcbergangs ab 1990 zu tun?<\/h5>\n<p>Monokausale Begr\u00fcndungsversuche sind einfach, billig und falsch. Die DDR und die Wende sind wahrlich nicht an allem schuld. Trotzdem gilt: Am Ende der DDR stand f\u00fcr viele eine entt\u00e4uschte Staatsgl\u00e4ubigkeit. Diese wurde kurzzeitig von der Gl\u00e4ubigkeit an den neuen Heilsbringerstaat ersetzt und erneut entt\u00e4uscht. Die Menschen auf dem Territorium der DDR erlebten zwei Diktaturen mit pseudoreligi\u00f6sem Anspruch. Der Nationalsozialismus endete in einer Katastrophe. Mit der DDR verschwand die Weltanschauung des Marxismus-Leninismus. Diese war einerseits erkennbar funktionsunt\u00fcchtig. Andererseits begr\u00fcndete sie eine Ordnung, in welcher der Einzelne einen Platz hatte und vor globalen Bedrohungen besch\u00fctzt wurde, in der es Ideale gab und in der man f\u00fcr konformes Verhalten Anerkennung erfuhr.<\/p>\n<h5>Das begr\u00fcndet dann die Ablehnung von Fl\u00fcchtlingen?<\/h5>\n<p>Der Nationalismus st\u00f6\u00dft in einen weltanschaulichen Leerraum. Er bietet sich an. Der Einzelne ist wertvoll allein durch die Tatsache, dass er Deutscher ist. Au\u00dferdem ist der Osten Deutschlands die am st\u00e4rksten s\u00e4kularisierte Region Europas. Die Menschen haben vergessen, dass sie Gott vergessen haben. Mit den Fl\u00fcchtlingen kommen Menschen mit einer robusten Religiosit\u00e4t und klaren Wertma\u00dfst\u00e4ben. Auch das bereitet Unbehagen.<\/p>\n<h5>Pegida vergleicht sich gerne mit 1989.<\/h5>\n<p>Ja, es gibt \u00c4hnlichkeiten. Die Regisseure bedienen sich der Symbolik der friedlichen Revolution. Montagabend, &#8222;Wir sind das Volk.&#8220; usw. Es gibt nicht wenige bei Pegida, die auch 1989 auf der Stra\u00dfe waren. Einer, der mit mir am 8. Oktober die Gruppe der 20 gegr\u00fcndet hat, sagte mir: &#8222;Frank, es ist wie 89. Die da oben machen, was sie wollen. Uns bleibt wie damals nur die Stra\u00dfe.&#8220; Die Regisseure von Pegida kn\u00fcpfen an das an, was in der \u00d6ffentlichkeit 25 Jahre lang als gro\u00dfartiges Ereignis der deutschen Nachkriegsgeschichte dargestellt wurde.<\/p>\n<h5>Ist der 1989-Vergleich aber nicht zumindest politisch abwegig?<\/h5>\n<p>In der politischen Substanz gibt es gro\u00dfe Unterschiede. Die Montagsdemos von 1989 richteten sich unmissverst\u00e4ndlich gegen den Machtapparat der SED. Das Demo-Geschehen heute richtet sich auch gegen die M\u00e4chtigen. Aber es vollzieht sich in einem freiheitlichen und demokratischen Staat, in dem es zahlreiche andere M\u00f6glichkeiten der politischen Einflussnahme gibt. Pegida erzeugt Angst bei den Fl\u00fcchtlingen, die die deutsche Politik nicht zu verantworten haben. Das finde ich widerlich.<\/p>\n<h5>Warum funktioniert Pegida ausgerechnet in Dresden?<\/h5>\n<p>Dresden ist die einzige Gro\u00dfstadt im Osten mit einer politisch konservativen Pr\u00e4gung. Pegida trat in Erscheinung mit politisch rechten, konservativen, nationalen und zum Teil nationalistischen Positionen. In Dresden ist mit geringerem Widerstand zu rechnen als in einer politisch links gepr\u00e4gten Stadt wie Leipzig. Dresden ist Residenz. In Dresden sitzt die Regierung. Wer demonstrieren will, geht dahin, wo regiert wird.<\/p>\n<p>Dresden hat ein Umland, das seinen Protest in die Gro\u00dfstadt tr\u00e4gt. Auch das &#8222;Tal der Ahnungslosen&#8220; wirkt nach. Die Region war \u00fcber Jahrzehnte mehr abgeschnitten als andere Regionen von Internationalit\u00e4t, Informationsaustausch und Weltoffenheit. Das war auch ein Vorteil. Dresden musste und konnte sich auf sich selbst konzentrieren. Dresden ist selbstbewusst. Professor Fischer von der TU meint, die Stadt h\u00e4tte besondere Antennen. Themen, die im Grunde keine Dresdner Themen sind, wurden und werden in Dresden besonders intensiv diskutiert: die Wiedervereinigung zum Beispiel oder die Frage, ob und wie deutsche St\u00e4dte an ihre eigene Zerst\u00f6rung im Zweiten Weltkrieg erinnern k\u00f6nnen, die Frage, ob man auf ein Weltkulturerbe verzichten kann und was es eigentlich wert ist. Und jetzt die Frage nach der Rolle des Islams in unserer Kultur. Dresden ist Schauplatz der politischen Auseinandersetzung. Dresden ist Kulisse. Dresden eignet sich als B\u00fchne f\u00fcr gro\u00dfe Inszenierungen. In Dresden spielt man Theater nicht nur im Theater. Wer hier auftritt, wird ausgeleuchtet. Dresden erlebt mit Pegida die Schattenseite seiner Prominenz.<\/p>\n<h5>Was glauben Sie, wie sich Pegida entwickelt?<\/h5>\n<p>Was lange angewachsen ist, wird nicht schnell vergehen. Die Themen Asyl, Flucht und Islam werden der Gesellschaft erhalten bleiben. Wenn die demokratisch legitimierte Politik keine tragf\u00e4higen L\u00f6sungen findet, k\u00f6nnen Populisten noch lange auf der Welle der Probleme surfen.<\/p>\n<h5>Kann Dialog dazu f\u00fchren, dass die Leute nicht mehr auf die Stra\u00dfe gehen?<\/h5>\n<p>Ja, aber, dass Menschen auf die Stra\u00dfe gehen und dort gewaltfrei demonstrieren, ist nichts Undemokratisches. Sie machen von einem Grundrecht Gebrauch. Politische L\u00f6sungen freilich werden sie auf der Stra\u00dfe nicht finden. Es gibt keine vern\u00fcnftige Alternative zu Dialog und Diskurs. Ich bin \u00fcberzeugt, dass die meisten Menschen von Natur aus nicht schreien wollen, sondern reden. Warum werden Dialogforen, in denen Tausende Menschen mit kontroversen Positionen konfrontiert werden, kritischer bewertet als Vorlesungen, Theatervorstellungen, Vortr\u00e4ge oder Predigtgottesdienste? Bei denen wird selbstverst\u00e4ndlich davon ausgegangen, dass sie die Nachdenklichkeit und den inneren Dialog der Besucher ausl\u00f6sen. Ich sehe in der Geringsch\u00e4tzung niederschwelliger Angebote viel intellektuelle Arroganz. Kein Mensch kann sagen, wie sich die politische Situation ohne diese Angebote entwickelt h\u00e4tte. Auf dem Scheitelpunkt von Pegida versammelten sich \u00fcber 20 000 Menschen. Jetzt sind es 7 000. Ich wei\u00df nicht, wo die 13 000 anderen geblieben sind. Vielleicht in den Dialogforen. Auszuschlie\u00dfen ist das nicht.<\/p>\n<h6>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrten Tobias Wolf und Andreas Weller.<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>S\u00e4chsische Zeitung, Lokales, 02.01.2016 &#8222;Tal der Ahnungslosen wirkt nach&#8220; Pegida funktioniert vor allem in Dresden. Der Direktor der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung, Frank Richter, sieht daf\u00fcr mehrere Gr\u00fcnde. Frank Richter wurde kritisiert f\u00fcr eine Pegida-Pressekonferenz, veranstaltet B\u00fcrgerveranstaltungen zum Thema Fl\u00fcchtlinge und muss einiges aushalten. Die Asylfeinde von Pegida beobachtet er von Beginn an. 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